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Taoismus - Die Philosophie

Taoismus

oder auch Daoismus geschrieben. Im Daode jing (Tao de King) heißt es „Wenn die Worte wenige sind, ereignet sich alles wie von selbst." Angesichts dieses Spruches von Laozi (Laotse) wurde recht undaoistisch gehandelt wenn man bedenkt, dass der daoistische Kanon eine riesige Sammlung an Schriften birgt. Er enthält 1487 Texte in 5486 Bänden. In der westlichen Literatur sind noch nicht einmal 1 Prozent dieser Schriften übersetzt, somit ist alles was man über Daoismus liest nur ein Samenkorn, das sich erst auf dem Weg in den Boden befindet. 

Laozi

der Vater des Daoismus nennt das Dao „Geheimnis" oder sogar „des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis". Nach traditioneller Anschauung bezeichnet Dao das „unaussprechliche Absolute, die höchste Wirklichkeit und Wahrheit." In der ursprünglichen Wortbedeutung meint Dao allerdings „Weg"

Neben dem Dao sind Yin und Yang die Begriffe, die bei uns am engsten mit dem Daoismus verbunden werden. Yin und Yang sind nicht als Gegensätze zu verstehen, sondern als zusammengehörige rhytmisch-dynamische Polarität.  Tag und Nacht sind ein gutes Beispiel dafür.

In der daoistischen Kosmologie

heißt es, die Welt sei dadurch entstanden, dass sich die ursprüngliche Lebensenergie in eine klare und leichte Lebensenergie, das Yang, und in eine trübe und schwere Lebensenergie, das Yin, teilte. Yang stieg nach oben und bildete den Himmel. Yin sank nach unten und formte die Erde.

Das Wechselspiel von Yin und Yang

wird durch die „fünf Wandlungsphasen" unterstützt. Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser sind kosmische Kräfte, die als fünf Wandlungsphasen (wuxing) oder als fünf Elemente bezeichnet werden.




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